Logo Pesterwitzer Konzerte
05. Februar, 17 Uhr
Luther tanzt...
The Playfords (Weimar)
Mehr erfahren

Luther tanzt...
Lieder der Reformation und ihre weltlichen Wurzeln

The Playfords (Weimar)

05. Februar 2017, 17.00 Uhr

Liebe Freunde der Pesterwitzer Konzerte,

Martin Luther war ein sehr gelehrter und zugleich tief emotionaler Mensch, wovon er überzeugt war, das tat er konsequent. So wurde aus dem lebensfrohen Erfurter Studenten ein extrem asketischer Mönch, der - entsetzt über die Scheinheiligkeit der Kirche seiner Zeit - ungewollt die Reformation anstieß, schließlich alles Asketische über Bord warf, um mit allen Sinnen und vor allem mit Musik die reine Lehre unters Volk zu bringen. Anders als viele seiner Reformatorenkollegen setzte er dabei weniger auf eingedeutschte Gregorianik als auf neue Dichtungen zu bekannten wie neu geschaffenen volkstümlichen Melodien. So wurden „Gassenhauer, Reiter- und Bergliedlein christlich, moraliter und sittlich verändert...“ im Sinne der Reformation genutzt. Dass Luther versierter Lautenist war und auch im Kontrapunkt geschult, kam ihm sicherlich dabei ebenso zugute wie seine engen Kontakte zu Ludwig Senfl und Johann Walter. Damit war er Vorbild für unzählige Liederdichter und prägte den typisch protestantischen Choral volkstümlicher Manier.

The Playfords schälen den oft vergessenen tänzerisch-fröhlichen Charakter solcher Kirchenlieder wieder heraus, fischen nebenbei auch in der dunklen Vergangenheit manch berühmten Chorals und verhelfen den „bösen ärgerlichen Weisen, unnützen und schandbaren Liedlein auf der Gassen, Feldern, Häusern und anderswo zu singen“ zu frischem Leben. The Playfords sind: Björn Werner – Gesang, Annegret Fischer – Blockflöten, Nora Thiele – Percussion, Erik Warkenthin – Laute, Barockgitarre und Benjamin Dreßler – Viola da gamba

Nach dem Konzert laden wir wie gewohnt noch zu einem Glas Pesterwitzer Wein ein. Wir freuen uns auf Sie!

Tickets

Alle Informationen zu den Kartenvorverkaufstellen, Preisen und zum Veranstaltungsort.

Kartenvorverkauf

Kirchgemeindebüro, Zauckeroder Str. 2,
0351-6503341

Tierarztpraxis Dr.Göhler, Am Hang 5

Gasthof Pesterwitz, Dorfplatz 11

Preise

Vorverkauf
10 €/ 8 €
Abendkasse
12 €/ 10 €

Die Ermäßigung gilt für Studenten, Arbeitslose und Schwerbeschädigte.

Kinder bis zum 12. Lebensjahr haben freien Eintritt.

Veranstaltungsort

Ev. Luth. St. Jakobuskirche, Pesterwitz

Zur Jakobuskirche 3, 01705 Pesterwitz

Auf der Karte

Programm

Unsere Konzerte im Spieljahr 2017

Luther tanzt... - Lieder der Reformation und ihre weltlichen Wurzeln

05.02.2016

Orgelmusik mit Werken von J.S.Bach, Franz Liszt und Max Reger

04.06.2016

Die Wittembergisch Nachtigall - Musikalische Lesung

20.08.2016

Musik im Geiste Martin Luthers - Werke von Heinrich Schütz und Johann Rosenmüller

22.10.2016

Vater unser im Himmelreich... - Der Kirchenchoräle – ein Anfang und kein Ende

12.11.2016

Michael Praetorius - Christmette, Lutheranische Messe zum Weihnachtsmorgen wie sie um 1620 stattgefunden haben könnte

23.12.2016

Über die Pesterwitzer Konzerte

  • 1991 ...

    Der Beginn bis jetzt

    Die Geschichte der Pesterwitzer Konzertreihe begann 1991 mit einer Reihe zahlreicher Benefizkonzerte zugunsten des Orgelneubaus in der St. Jakobuskirche zu Pesterwitz. Nach der Weihe des Instrumentes, erbaut von der Orgelbaufirma Wünning aus Großolbersdorf/ Erzgebirge, 1993 wurden durch den Verein „Pesterwitzer Konzerte e.V.“ zunächst regelmäßig Orgelkonzerte, später auch Kammermusikabende, Chor- und Orchesterkonzerte veranstaltet. Seit dem Weggang des langjährigen Kantors Ronald Knopsmeier 2006, liegt die künstlerische Gesamtleitung bei Anne Horenburg, die durch die Leitung des „Kammerchores Pesterwitz“ schon seit 1999 mit der St. Jakobuskirchgemeinde zu Pesterwitz verbunden ist und sich seitdem auch um die kirchenmusikalischen Belange bemüht.

  • Musikalische Geschichte

    Von Kammer- über Weltmusik bis hin zum Experimentellen

    Die Pesterwitzer Konzertreihe bietet allen musikinteressierten Menschen in und um Freital und Dresden an sechs Sonntagen des Jahres jeweils 17.00 Uhr vielfältige und höchstqualitative Programme. Dabei ist es ein Ziel, den Spagat von Kammer- über Weltmusik bis hin zu kreativen und eher ungewöhnlichen künstlerischen Verbindungen zu schaffen. Bei der Programmkonzeption wird also zum einen an traditionellen Konzertprogrammen festgehalten und zum anderen sollen auch neue und künstlerisch außergewöhnliche Akzente gesetzt werden. Damit kann immer wieder neues Publikum in die Pilgerkirche auf den Berg gelockt und die Konzertreihe am Rande der Stadt Dresden weithin publik gemacht werden. Mit den innovativen Jahresprogrammen konnten die Veranstalter wachsendes Interesse vermerken.

  • Barrieren überwinden

    Begegnung von Publikum und Künstlern

    Eine Besonderheit der Konzertreihe ist die nachkonzertante Begegnung zwischen Künstlern und Publikum, die Verbindungen schaffen und zu Gesprächen anregen soll. Diese Praxis hat sich in den vergangenen Jahren bewährt, trägt sie doch dazu bei, dass Ausführende und Publikum die Barriere zwischen Bühne und Zuschauerraum überwinden.

  • Atmosphäre

    Die Botschaft erfordert eine Atmosphäre und die Atmosphäre interpretiert die Botschaft.

    Die kleine Konzertreihe zeichnet sich sicher auch durch das Zusammenspiel der besonderen Atmosphäre und vielfach gelobten Akustik der 100jährigen (gepflegten und beheizbaren) St. Jakobuskirche aus, denn „Die Botschaft erfordert eine Atmosphäre und die Atmosphäre interpretiert die Botschaft.“ In diesem Sinne können sich Besucher immer wieder auf besinnliche, anregende und genussvolle Momente freuen! Zudem steht mit der 1993 erbauten und 2009 klanglich nachintonierten Wünning- Orgel eine für den Freitaler Raum einzigartige, klangschöne und für erstklassige Organisten interessante Orgel.

  • Ein herzlicher Dank gilt allen Förderern, Sponsoren und ehrenamtlichen Helfern!

Das Team hinter den Konzerten

Kontaktieren Sie Uns!

Wir beantworten gerne Ihre Fragen zu den Pesterwitzer Konzerten.

 

Direkter Kontakt

Schreiben Sie uns eine Email direkt an info@pesterwitzer-konzerte.de